Essentials für das schriftliche Staatsexamen

Essentials für das schriftliche Staatsexamen

Geeignetes Essen

Entgegen vieler Horrorstorys über viel zu wenig Zeit und das Essen vergessen, ist meine Meinung: Essen ist wichtig. Sehr sehr wichtig. Ja, die Zeit ist knapp, aber du sollst ja auch keinen ganzen Picknickkorb verspeisen. Deshalb – pack dir Sachen ein, die du gut nebenher und bestenfalls mit einer Hand essen kannst. Ich habe gerne ganz viel klein geschnittenes Obst, Müsliriegel, Schokolade etc mitgenommen, das konnte ich auch super nebenher essen, wenn ich meiner Hand sowieso wenige Minuten Ruhe gönnen wollte. Einige hatten auch in mundgerechte Stücke geschnittene Brote dabei, finde ich auch super. Wenn ihr euch nicht unbeliebt machen wollt, packt es nach Möglichkeit nicht allzu aufwändig ein. Wenn ihr erstmal mit der Alufolie oder sonstigem raschelt, erntet ihr schnell (und verständlicherweise) ein paar böse Blicke.

Verschiedene Getränke

Leider höre ich auch viel zu oft, dass einige Examenskandidaten während der Klausuren nichts trinken, da sie Angst haben auf Toilette zu müssen. Und Leute – bitte: Don’t do it. Ihr müsst natürlich keine 1,5 Liter in den 5 Stunden trinken, aber ein bisschen Flüssigkeit ist wichtig. Dehydrieren muss wirklich nicht sein. Ich mochte sehr gern: Wasser (logisch), einen kleinen Smoothie (gab mir irgendwie Power, vor allem die Grünen) und/oder einen Energy Drink/Iced Coffee (nicht zwingend gesund, aber Koffein is everything, glaubt mir einfach).

Ohropax

Mein absoluter Lebensretter. Ohropax rein und weg war ich – irgendwo in meinem Jura-Universum. Nichts mehr hören und wahrnehmen, große große Empfehlung. Ohne wäre ich vermutlich durchgedreht, mich lenken selbst die kleinsten Geräusche sehr schnell ab.

Traubenzucker

Hab ich immer dabei, hat mir schon mehrmals den Kreislauf gerettet. Hilft mir unheimlich, wenn ich in ein Konzentrationstief rutsche und kurz gar nichts mehr geht.

Medikamente o.Ä.

Für mich auch ein Muss. Ich nehme ungern Medikamente zu mir, möchte aber während meines Examens nicht riskieren, dass ich mich in irgendeiner Form nicht mehr konzentrieren kann. Deshalb in meiner Tasche: etwas gegen Kopfschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit und Pflaster.

Taschentücher

Klingt selbstverständlich, ist es aber scheinbar nicht für alle. Nichts, wirklich nichts ist nerviger, als Menschen, die ihre Nase nicht putzen. Besonders, wenn du Examen schreibst und möglicherweise keine Ohropax nutzt. Hilft auch gegen potentielle Tränen, wenn der Sachverhalt blöd ist.

Offizielle Dokumente

Damit meine ich primär: eure Ladung und den Personalausweis. Mussten wir am ersten Tag vorzeigen und enthielt zudem unsere Nummer, die auf allen Klausuren stehen musste. Hatte ich zur Sicherheit die ganze Zeit dabei, man weiß ja nie.

Gesetze

Selbsterklärend, oder? Checkt online wirklich mehrmals die Liste, was genau zugelassen ist und was ihr mitbringen sollt.

Stifte

Genauso logisch. Ich hatte meinen Lieblingskulli (und vier als Ersatz, man weiß ja nie, wann welcher Stift spontan den Geist aufgibt), drei Textmarker, einen Tipp-Ex-Roller und ein Lineal dabei. Hat völlig gereicht, weiß nicht, was andere da immer alles mitnehmen, gefühlt einen halben Schreibwarenladen. Papier wurde uns ausgeteilt, das brauchten wir also nicht mitzunehmen.

Tacker

Wir wurden gebeten, einen eigenen Tacker mitzubringen, um die Klausur selbstständig zu klammern und einen Stau bei der Abgabe vorne zu vermeiden (dort gab es auch Tacker). Spoiler: Ich habe es geschafft, den Tacker an jedem einzelnen Tag zu vergessen. Aber – mindestens 50% der übrigen Teilnehmer auch. Seid trotzdem besser als ich und nehmt (sofern gewünscht) einfach euren eigenen Tacker mit.

Diese Beiträge könnten dir auch gefallen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.