Monat: April 2017

Der Erlaubnistatbestandsirrtum (ETBI)

Der Erlaubnistatbestandsirrtum (ETBI)

1. Problemeinführung

Grundsätzlich geht es im Rahmen des ETBI darum, dass der Täter sich (während er die Tat begeht) eine bestimmte Situation bzw. bestimmte Umstände vorstellt. Diese Situation liegt aber tatsächlich gar nicht vor, weil der Täter sich irrt. Wenn das aber doch der Fall wäre, also wenn das, was der Täter sich vorstellt, Realität wäre, dann wäre der Täter z.B. gem. § 32 StGB oder § 34 StGB gerechtfertigt. Das bedeutet also, dass der Täter sich über einen Rechtfertigungsgrund irrt.

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